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BavarianGirl
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BeitragThema: Stille   Mi Dez 03, 2008 10:56 pm

Stille

Ein Raum voller Menschen
du darin
und doch allein

Wo ist er?
Wo ist sie?
Was machst du hier?

Reden
Worte
ein Gespräch
der Inhalt?
Unwichtig

Bedrückendes Schweigen
ein Windhauch kommt herein
Bewegung
Stille


------------------------------------------------

Hier würde ich mich sehr über Interpreationen freuen,
da dieses Gedicht erst or ca. 1 - 2 Wochen entstanden ist
und zwar aus einem besonderen Grund.
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BeitragThema: Re: Stille   Do Dez 11, 2008 9:41 pm

Naja, das ist sehr schwer zu interpretieren. Mich persönlich verwirrt es ziemlich. Wer ist der Erzähler, wer ist "er" und wer "sie"?
Ist das "Du" ein "Ich", die Erzählerin deine innere Stimme oder so?
Nein, ich kann es echt nicht verstehen... Du fragst dich, was du hier machst. Wo deine Freunde sind vielleicht? Du bist in einem Raum voller Menschen, aber du kennst niemanden und fühlst dich deshalb allein? Die anderen Leute sprechen über Dinge, die dich nicht interessieren?
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BeitragThema: Re: Stille   Fr Dez 12, 2008 12:03 am

Oh, verwirren wollte ich dich nicht Razz Also der Erzähler bin Ich selber; somit keine innere Stimme. Das "Du" ist eine Person, die mir so nahe steht, dass es kaum näher geht. Beim "er" weiß ich im Moment nicht, wie nahe wir uns stehen (viel Streit, etc.) aber durch eine Bindung, die wir niemals kappen werden können (und ich auch nicht werde/möchte!!!), stehen wir uns doch ziemlich nah.

Deine Frage nach dem "sie"...hmm...diese Person kannte ich nicht. Sie ist ca. 4 Jahre vor meiner Geburt gestorben, aber "er" hatte eine genauso enge Beziehung zu ihr, wie ich zu dem "du". (Okay, ich glaube ich verwirr dich jetzt noch mehr Laughing )

Das "du" kennt die Menschen in dem Raum etwas mehr als flüchtig, aber nicht sehr gut. Deshalb ist sie "allein". Doch "du" steht in enger Verbindung mit dem "er", der sie in diesen Raum gebracht hat aber nicht gesagt hat WARUM.

Die dritte Strophe ist ein Gespräch zwischen dem "du" und "sie". Ob "er" auch mitgeredet hat, weiß ich und das "du" nicht, u.A. deshalb ist der Inhalt auch unwichtig.

So, ich hoffe nun, dass du nicht mehr ganz so verwirrt bist. Auch wenn ich nicht so recht mit der Sprache herausgerückt bin Wink
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Kemijoki
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BeitragThema: Re: Stille   Mo Jan 26, 2009 8:41 pm

Also das Gedicht ist schwer zu interpretieren, aus meiner Sicht. Jetzt mal, ohne deine Gedanken hinter dem Gedicht gelesen zu haben: Ich seh's einfach so, dass man in einem Raum mit Menschen ist, aber irgendwie fehlt etwas. Man fragt sich, wo diese Menschen sind, die ein gutes Gefühl erzeugen könenn (er und sie). Und die Strophe mit Reden, Worte, etc. dahinter sehe ich einfach die Menschen, die im Raum um einen herum sind, womöglich mit einem selbst reden, aber man nimmt das gar nicht wahr, bzw. tut so, als würde man zuhören, aber alles was gesagt/gesprochen wird, erscheint eben unwichtig, weil eben jemand fehlt!
Und dieses erdrückende Schweigen in der letzten Strophe bedeutet für mich, dass einem die Gespräche und Worte rundherum zuviel werden, man gar nichts mehr wahr nimmt und meinte, es schweigen alle. Und dann kommt Bewegung in die ganze Situation, weil dieser Jemand, den man sich gewünscht hat, um das "Fass voll zu machen" hereinkommt und plötzlich wird das Schweigen zur Stille- weil jetzt vielleicht wirklich jeder im Raum schweigt?

Also deine Worte haben das eben bei mir ausgelöst..Ich werd mir jetzt aber deinen Beitrag zum Gedicht durchlesen und sehen, in welche komplett andere Richtung ich interpretiert habe Wink

Aber ansich finde ich das Gedicht sehr schön geschrieben! Nicht wirklich einfach da was hineinzuinterpretieren, aber dennoch sehr gefühlsbetont geschrieben!
Daumen Hoch
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