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 Reflections

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maggie
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BeitragThema: Reflections   Mi Mai 13, 2009 11:00 pm

Sooo, hier das Gedicht, das ich euch gestern schon im Quasselthread "angedroht" habe. Very Happy
Achtung...ich weiß, es wirkt etwas düster. Aber mir geht es gut, das hat nichts mit meinem derzeitigen, seelischen Zustand zu tun. rabbit
Äh...wenn es Verständnisprobleme gibt zum Inhalt, dann fragt einfach. Ich beiße nicht. Wink

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Reflections

Like the rivers' water,
my soul got carried away.
I watched myself getting lost,
I went off the path of fate.
And I refused to leave a message
or a map, so someone may find me.
I watched myself from a distance,
as if I was nothing more than...

...my own reflection in the mirror.
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Kemijoki
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BeitragThema: Re: Reflections   Do Mai 14, 2009 8:51 am

Find ich sehr gelungen Daumen Hoch Kurz, prägnant, schöne Worte!

Vorsicht- jetzt schlägt wieder die Geisteswissenschaftlerin in mir durch Wink
Ahm, ich seh das ganze irgendwie als Bewusstseinswahrnehmung. Wo das Ich sagt, as if I was nothing more than...

...my own reflection in the mirror.


So, als wäre dem Ich klar, dass etwas geändert werden müsse, weil es nur noch ein Spiegelbild, eine Reflexion ist. Es versucht aber trotzdem nicht rauszukommen, indem es sich weigert, eine Nachricht zu hinterlassen. Es ist da irgendwo zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein, zwischen Realität und Fiktion, gefangen und will nicht raus, ist sich aber bewusst, dass es nicht viel mehr ist als eben diese Reflexion. Aber es betrachtet sich ja aus der Ferne und sieht diesem, sagen wir "Jammer" zu ... Irgendwie dreht es sich im Kreis.

Ach, ich könnt da jetzt noch stundenlang interpretieren *gg* Womöglich bin ich auch vollkommen falsch, aber das hab ich zuerst rausgelesen.
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maggie
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BeitragThema: Re: Reflections   Do Mai 14, 2009 4:00 pm

Dankeschön, Kemijoki!

Deine innere Geisteswissenschaftlerin liegt schon richtig. Surprised
Das Ich ist in einem Kreislauf gefangen. Es sieht, dass es den falschen Weg eingeschlagen hat, aber es kann die Richtung dennoch nicht ändern.
Es ist, als würden das Ich und das Spiegel-Ich das Gegenteil des jeweils anderen sein. Im Grunde soll das Ganze die Zerrissenheit in einer Person zeigen.

Zitat :
Es ist da irgendwo zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein, zwischen Realität und Fiktion, gefangen[...]

Das trifft es eigentlich ziemlich genau.
Wenn man versuchst, sich in diese Lage hineinzuversetzen, dann macht es einen fast wahnsinnig. Weil man kann nichts tun, außer sich selbst dabei zuzusehen, wie man in die falsche Richtung läuft und wohl irgendwann daran zerbricht.

Ich habe gesagt, dass der Inhalt des Gedichtes nicht mich betrifft, da es mir momentan sehr gut geht.
Vor einigen Wochen hätte es mich noch betroffen. Es beschreibt, was ich damals gefühlt und wahrgenommen habe.
Ich fühlte mich so machtlos und sah mich selbst aus einer gewissen Distanz. Es war furchtbar.
Heute frage ich mich, was schließlich dazu geführt hat, dass ich aus diesem Kreis herausgekommen bin.
Ich denke, irgendjemand hat mich wohl dennoch gefunden, obwohl ich weder Nachricht noch Karte hinterlassen habe...
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